
Norbert Bolz
Norbert Bolz ist ein wichtiger Denker zur kulturellen Entwicklung der Gesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind Netzwerklogik, Theorie der Massenmedien, Mediengeschichte und Kommunikationstheorie.
Norbert Bolz wurde 1953 in Ludwigshafen geboren. Nach seinem Abitur am dortigen Max-Planck-Gymnasium absolvierte er in Mannheim, Heidelberg und Berlin sein Studium für Philosophie, Germanistik, Anglistik und Religionswissenschaften. Seine Doktorarbeit schrieb Norbert Bolz bei dem Religionsphilosophen Jacob Taubes über die Àsthetik Adornos. Des weiteren verfasste er dort auch eine Habilitation über den «Philosophischen Extremismus zwischen den Weltkriegen». Bis zum Tod Taubes’ arbeitete er als dessen Assistent. Von 1992 bis 2002 lehrte er als Professor für Kommunikationstheorie am Institut für Kunst- und Designwissenschaften der Universität GH Essen.
Seit Ende 2002 ist Norbert Bolz Professor im Bereich Medienwissenschaft im Institut für Sprache und Kommunikation der Technischen Universität Berlin. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zu Medien, Marketing und Kommunikation. Wichtige Bücher: «bang design» (2006), «Die Helden der Familie» (2006) «Blindflug mit Zuschauer» (2004), «Das konsumistische Manifest» (2002), «Die Wirtschaft des Unsichtbaren» (1999), «Kultmarketing» (1995).